
Unter den ausgewählten Nachwuchsmusikern, die Kobekina in dieser Konzertreihe im Juli begleiten, ragt der Bratschist Arcan İsenkul heraus, der derzeit sein Bachelorstudium an der HfMDK Frankfurt in der Klasse von Prof. Tabea Zimmermann absolviert. Gemeinsam mit den Geigern Marie Helling und Maxim Tzekov sowie der Cellistin Ángela Aguareles widmet sich dieses dynamische Quintett den monumentalsten Werken der Kammermusikliteratur. Auf dem Programm stehen Schuberts C-Dur-Quintett (D 956) – von Joachim Kaiser als »tönendes Mysterium« bezeichnet – und Glasunows Opus 39, das slawische Volksweisen mit weltläufiger Eleganz verbindet. Für İsenkul, der auf einer Bratsche von Josef Kantuscher aus dem Jahr 1973 spielt, markiert diese Zusammenarbeit einen entscheidenden internationalen Meilenstein in seinem künstlerischen Werdegang. Das Publikum hat am 16. Juli 2026 in der atmosphärischen Klosterkirche Bordesholm die Gelegenheit, diesen generationenübergreifenden Dialog live zu erleben.